Archiv für Januar 2009

Audiobeitrag um und über das Antifaschistische Netzwerk

Radio Blau interviewte zwei Personen aus dem Netzwerk, die über sich preisgeben und deren Motivation nahe legen sich an antifaschistischer Arbeit zu beteiligen.

Stellungnahme zu dem NPD-“Büro“ und den Anti-Nazi-Protesten dagegen

Dokumentation eines Redebeitrags des ANLW, der auf einer Protestkundgebung der Bürgerinitiative(BI) Plagwitz/Lindenau gegen das NPD-Büro am 05.12.08 Gehör gefunden hatte:

Stellung beziehen gegen das neu eröffnete „Bürgerbüro“ der NPD in Lindenau!
Es gibt in den letzten Tagen vermehrt Übergriffe im Umfeld der Odermannstraße: Nazis mit Schlagstöcken zeigen sich auf den Straßen, ein Stützpunkt der Einschüchterung etabliert sich neben der Nachbarschaftsschule und dem Theater der jungen Welt. Plötzlich trifft es nicht nur „irgendwelche Linken“ und Migrant_innen, sondern die sogenannte „Mitte der Gesellschaft“ in ihrem Lebensgefühl.
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Erfolgreiche Protestaktion gegen eine NPD-Kundgebung in Lindenau

Am 18. Januar versuchte die NPD mit einer Kundgebung gegen Hartz IV eine vermeintliche Wählerschaft in Lindenau und Umgebung anzusprechen. Ca. 20 Nazis aus NPD und weiteren Kreisen trugen zu diesem Sammelsurium bei. Winfried Petzold, Abgeordneter der NPD und zugleich Bezieher des so genannten „NPD-Bürgerbüro“ in der Odermannstraße 8, war nicht zu Gange. Neben einen Infostand wurde auch mit einer Suppenküche für „Bedürftige“ geworben. Die Anteilnahme der Bürger und Bürgerinnen blieb dennoch aus. Die Kundgebung, welche bis 14 Uhr angemeldet war, wurde bereits eine Stunde vorher beendet.
Neben dem eher tristesten Treiben am Lindenauer Markt, fühlten sich vor allem AntifaschistInnen angesprochen den Nazis ihre Suppenküche zu vermiesen. So begegneten diese recht nah den Kundgebungsort und konnten diese Veranstaltung mit ihrer Präsenz und Infomaterial demaskieren.

Das NPD-Zentrum, welches Mitte November letzten Jahres eröffnete, wird vielmehr zum Siedepunkt örtlicher Naziaktivitäten. Im Wahljahr 09 muss wohl vermehrt mit solcherlei Aktionen gerechnet werden.

Mehr zu den Hintergründen:
Proteste gegen NPD-Kundgebung (I)
Proteste gegen NPD-Kundgebung (II)