Veranstaltung: Das Ende der Konspirativität?

Sächsische Datensammelwut und Konsequenzen für die linke Praxis

Dass Telefone und Internet überwacht werden können, ist nichts Neues. Mit dem Handygate-Skandal der Erfassung von über einer Millionen Handy-Datensätzen von zehntausenden Menschen, die im Februar 2011 in Dresden gegen Neonazis protestierten, ist die Dimension staatlicher Datensammelwut verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Auch im Zusammenhang mit den laufenden Verfahren wegen § 129 Bildung einer kriminellen Vereinigung wurden von den Behörden Telefone von AntifaschistInnen überwacht. Die Reichweite dieser Überwachungsmaßnahmen sind unklar, dürften aber immens sein. In einer Infoveranstaltung wollen wir beleuchten was im Rahmen von Funkzellenauswertung, Überwachung von Telefon- und sonstiger Kommunikation eigentlich geschehen ist, welche technologischen und rechtlichen Möglichkeiten die Behörden genutzt bzw. überschritten haben? Was ändert sich vor dem Hintergrund des sächsischen Kontroll- und Erfassungswahns für die linke Praxis? Wie könnt ihr euch schützen und sicher kommunizieren?

Wann ?
Donnerrstag, 17.1.13, um 19:00 Uhr
Wo ?
Im Lesecafè der Gießerstraße 16, Eingang linker Radweg