Archiv Seite 2

Noch eine Woche bis zum “Push It To The Limit”

Anbei ein Hinweis auf die Kundgebung am 21. Mai – das ist schon nächsten Sonnabend! – seitens der Fence-Off-Kampagne. Zwischen 13 und 21 Uhr wird es auf dem Karl-Heine-Platz in Lindenau Redebeiträge, Workshops und Live-Musik geben.

fence off

Mittlerweile sind die zugehörigen Flyer gedruckt zu bekommen. Darauf steht alles Wichtige: Aufruf, Line-Up, Rahmenprogramm, Anreisetipps und eine Übersichtskarte. Den Flyer könnt ihr natürlich auch downloaden (PDF, 1.5 MB) und online drin blättern (bitte Flash aktivieren; Stand: 13.05.):

Erklärung zur Kriminalisierung antifaschistischen Engagements

Das ANLW unterstützt die anbei dokumentierte Erklärung zur Sächsischen Demokratie :

Erklärung zur Kriminalisierung

Am Abend des 19. Februar stürmte die Polizei das Info- und Pressebüro des Bündnisses „Dresden Nazifrei“. Im April und Mai folgten großangelegte Razzien in Sachsen und Brandenburg. 20 Wohnungen von Antifaschist_innen wurden durchsucht. Grundlage dafür ist ein Ermittlungsverfahren nach §129 des Strafgesetzbuches. 17 Personen werden darin beschuldigt, kriminelle Vereinigungen gebildet zu haben, die für Angriffe auf Nazis sowie Sachbeschädigungen verantwortlich sein sollen. Zu den Durchsuchungen mobilisierte die Polizei Großaufgebote und zum Teil schwer bewaffnete Spezialeinsatzkommandos. Das martialischen Auftreten soll linke und antifaschistische Strukturen einschüchtern und in der Öffentlichkeit deren vermeintliche Gefährlichkeit vor Augen führen. Großzügige (Vorab-)Informationen für Journalist_innen, Bildmaterial von verletzten Nazis und Interviews von LKA-Chef und Innenminister über die unterschätzte „Gefahr von links“ taten das Übrige für die erwünschten Schlagzeilen.

Diese Ermittlungen sind Ausdruck eines politischen Programms, dass die schwarz-gelbe Regierung Sachsens seit 2009 immer intensiver verfolgt. Auf der Grundlage einer Extremismus-Doktrin versuchen CDU und FDP antifaschistisches Engagement zu diskreditieren. (mehr…)

Konter gegen aktuelle staatliche Repressionswelle

Gegen die aktuelle Welle staatlicher Repression demonstrierten am Dienstagabend (12. April) im Leipziger Süden 600 Menschen – darunter zahlreiche linke und antifaschistische Gruppen. Anlass waren groß angelegte Polizeirazzien am Dienstagmorgen, bei denen in Sachsen und Brandenburg insgesamt 20 Wohnungen und Geschäftsräume durch das Landeskriminalamt zeitgleich durchsucht worden sind. Die meisten Durchsuchungen haben in Dresden stattgefunden, eine in Leipzig.
Antirepdemo Leipzig
Anbei findet ihr Links zu entsprechenden Berichten und Hintergrundartikeln die sich u.a. auch mit der Rolle der neuen Spitze des sächsischen Landeskriminalamtes rund um den CDU Parteigaenger und 50-jährigen Juristen Jörg Michaelis beschaeftigen. Dieser kuendigte schon wenige Tage nach seiner Amtsuebernahme Aktionen gegen so genannte „linksextreme“ Gewalttäter als neuen Schwerpunkt an und offenbarte so seine Verkennung der Realitaet in Sachsen. (mehr…)

Fence Off und Mayday 2011

Seit diesem Fruehjahr laufen zwei Kampagnen in Leipzig, welche wir unterstuetzen und auf die wir euch aufmerksam machen wollen:

fence off future unwritten

Die naechste Veranstaltung zum einfach vorbeischauen finden seitens des 1. Mai Buendnis wahlweise in Connewitz oder Plagwitz statt:

Am 5. April 2011:
Auftaktveranstaltung mit dem 1.Mai Buendnis | Conne Island | 19 Uhr (Vortrag und Diskussion) (19:00)

Am 7. April 2011:
Auftaktveranstaltung mit dem 1.Mai Buendnis | Plaque | 21 Uhr (Vortrag und Diskussion) (21:00)

OVG bestätigt: Nur stationäre Kundgebung am Hauptbahnhof ist erlaubt

Roter Oktober meint dazu:

Soeben hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Bautzen eine – auf diesem Rechtsweg nicht mehr anfechtbare – Entscheidung gegen die Nazianmelder getroffen. Demnach ist am morgigen Sonnabend lediglich eine stationäre Kundgebung am Hauptbahnhof/Ostseite von 13 bis 17 Uhr erlaubt. Das heißt: Alle anderen Routen fallen flach. Ein Abbruch der Nazimobilisierung ist unterdessen nicht zu beobachten – deswegen werden auch alle angekündigten Gegenaktionen stattfinden. Ob die Nazis ihre Ankündigung wahr machen können, im Stadtgebiet „spontan“ zu marschieren, oder am antifaschistischen Widerstand scheitern werden, hängt nun von euch ab. Seid rechtzeitig auf der Straße!

Übrigens hat die Polizei bereits mit Personenkontrollen am Hauptbahnhof begonnen. In mehreren Vierteln der Stadt stehen lange Ketten von Einsatzfahrzeugen. Passt auf euch auf!

Artikel der Leipziger Internetzeitung

Nachttanzdemo entfällt!

Die Linksjugend Leipzig hat die für heute geplante Nachttanzdemo nach einer gerichtlichen Niederlage vor dem Verwaltungsgericht abgesagt, jedoch eine Fortsetzungsfestellungsklage mit dem Umgang ihrer Veranstaltung angekündigt.

Aus der Pressemitteilung der Linksjugend:

Pressemitteilung, 15. Oktober 2010

+++ Linksjugend Leipzig kündigt Fortsetzungsfestellungsklage gegen Entscheidung des Verwaltungserichts an +++ Nachttanzdemo wird abgesagt +++ Verhalten von Polizei und Ordnungsamt tritt Versammlungsfreiheit mit Füßen

Die Linksjugend Leipzig ist zu weiten Teilen vor dem Verwaltungsgericht unterlegen. Die Auflagen der Stadt, wonach die geplante Nachttanzdemo zu einer stationären Kundgebung auf dem Augustplatz umgewandelt werden sollte, wurden vom Gericht bestätigt. Dem Widerspruch der Linksjugend gegen die Lautstärkereduzierung auf 70 Dezibel gab das Gericht hingegen statt. (mehr…)

Nazi-Widerspruch gescheitert, Mobilisierung geht weiter

Das Leipziger Verwaltungsgericht hat den Widerspruch der Nazis gegen die verhängten Auflagen soeben abgewiesen. Es folgt eine Einschätzung des antifaschistischen Bündnis Roter Oktober.

Zuvor war verfügt worden, dass statt der vier Aufmärsche ab 11 bzw. 12 Uhr nur eine stationäre Kundgebung am Hauptbahnhof (Ostseite) von 13 bis 17 Uhr stattfinden darf. Die Nazis werden nun vor das Oberverwaltungsgericht Bautzen ziehen. Eine juristische Entscheidung wird dadurch erst extrem kurzfristig vorliegen. Die Veranstalter rufen ungeachtet dessen weiterhin dazu auf, nach Leipzig zu kommen – um nicht die derzeit genehmigte Kundgebung anzusteuern, sondern „spontan und kreativ“ zu marschieren.

Das heißt: Unsere antifaschistische Mobilisierung läuft unverändert weiter – dasselbe gilt für das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“. In den nächsten Stunden wird vom Roten Oktober übrigens die Telefonnummer des Infotelefons, das morgen für euch geschaltet sein wird, sowie den Kontakt zum Ermittlungsausschuss (EA) veröffentlicht. Außerdem wird ein Stadtplan zum Ausdrucken vorbereitet. Es schadet freilich nichts, wenn ihr euch noch eine „richtige“ Karte besorgt. Wenn ihr bis morgen nicht zum ausdrucken gekommen seid, wird es auch Stadtpläne bei den Infopunkten des Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ geben.

Zur heutigen antifaschistischen Nachttanzdemo liegt übrigens noch kein Gerichtsentscheid vor. Statt der vorgesehenen Route soll die Demo nach dem Willen der Stadt nur als Kundgebung auf dem Augustusplatz von 18 bis 20 Uhr stattfinden. Wie es in der Presse hieß, habe man Angst vor „Störern“.

Die Website von Roter Oktober hält euch natürlich auf dem Laufenden. Bleibt wachsam – seid entschlossen!

Infos und Hintergründe zum 16.10. in Leipzig

Mit mehreren Aufmärschen wollen Neonazis am 16. Oktober durch Leipzig ziehen. Das braune Spektakel steht unter dem Motto „Recht auf Zukunft“ und soll nachholen, was vor fast genau einem Jahr gescheitert ist: Am 17. Oktober 2009 steckten mehr als 1300 Neonazis für viele Stunden im Leipziger Osten fest, abgeschirmt durch die Polizei und eingekeilt von Protestblockaden. Diese sind dank 3000 Gegendemonstrant_innen erfolgreich gewesen. Nun steht derselbe Spuk wieder an – und wir erwägen alles Nötige, um ihn wieder zu beenden.

Aktuelle Infos

- Erste Lageeinschätzung des Antifa-Bündnisses „Roter Oktober“ sowie weitere Infos auf der Bündnisswebsite

- Diskussionsbeitrag zum Aufruf des Bündnisses gibt es von der Erfurter Gruppe AG17.

- Umfassender Indymediaartikel zu den Protesten

- Website des Bündnisses Leipzig nimmt Platz

Mobilisierungsvideos

- Graffiti-Aktion-Straßenbahn

antifa graffiti action leipzig/germany

- Graffiti-Aktion-Zaun(geringe Videoqualität)

Kritik der Nation in Bremen und Jena

Auch dieses Jahr gibt es kritische Positionierungen und Aktionen gegen die Nation, diesen Staat und deren ‚Partys‘.

Bremen – Kein Tag für die Nation – Kein Tag für Deutschland

Am dritten Oktober 2010 jährt sich zum zwanzigsten mal die „Wiedervereinigung“ Deutschlands. Vom 2.-3. Oktober finden in Bremen die offiziellen Feierlichkeiten unter dem Motto „20 Jahre deutsche Einheit“ statt. Die entsprechende Kritik dagegen gibt es von der Basisgruppe Antifaschismus Hannover und dem kommunistischen Bündnis …ums Ganze!. Ein organisierter Bus von Leipzig nach Bremen ist vorhanden. Weitere weniger inhaltliche Mobivideos gibt es hier und da.

Jena – Schwarz. Rot. Gold …sind nicht mal alles Farben!

Diese Nation also feiert sich selbst und Jena feiert mit, denn schließlich haben die Farben des Jenaer reaktionären Männerbundes, der Urburschenschaft Arminia auf dem Burgkeller, ihren Wiederhall in der deutschen Nationalfahne gefunden. Passend zum deutschen Nationalfeiertag soll am 3. Oktober eine Ausstellung mit dem Originalfetzen „als ein besonders spannendes Stück deutscher Erinnerungskultur“ eröffnet werden. Ganz vorne dabei ist in der Diskussion um die Wiege der Nationalfahne die Initiative „Jenaer Symposium“, die aus diesem Grund ein Nationalmuseum in Jena fordert.

Banner für Keine Farben Blog

Die „deutschen Farben“ stehen jedoch keinesfalls für ein fröhliches, weltoffenes und friedliches Deutschland, sondern sind Symbol für Abgrenzungsmechanismen und Gewalt nach Außen sowie Diskriminierung und Repression nach Innen, Symbol für einen Nationalstaat im Kapitalismus. Schwarz. Rot. Gold …sind nicht mal alles Farben! Dagegen positioniert sich das Jenaer Bündniss Schwarz. Rot. Gold …sind nicht mal alles Farben! mit einer antinationalen Demonstration und einer Veranstaltungsreihe.

Hintergrund: Entwicklung der nationalsozialistischen Szene in Leipzig

Einen Interessanten Hintergrundartikel zur Entwicklung der nationalsozialistischen Szene in Leipzig von Juliane Nagel findet ihr auf der Website des Bündnisses Leipzig nimmt Platz. Dieses bereitet sich mit massenhaften Sitzblockade auf die antifaschistischen Proteste am 16.10. in Leipzig vor:

Hintergrundartikel

Homepage des Bündnisses

Leipzig 16. Oktober Aufruf zu antifaschistischen Protest- und Widerstand

Mit mehreren Aufmärschen wollen Neonazis am 16. Oktober durch Leipzig ziehen. Das braune Spektakel steht unter dem Motto „Recht auf Zukunft“ und soll nachholen, was vor fast genau einem Jahr gescheitert ist: Am 17. Oktober 2009 steckten mehr als 1300 Neonazis für viele Stunden im Leipziger Osten fest, abgeschirmt durch die Polizei und eingekeilt von Protestblockaden. Diese sind dank 3000 Gegendemonstrant_innen erfolgreich gewesen. Nun steht derselbe Spuk wieder an – und wir erwägen alles Nötige, um ihn wieder zu beenden.

Alle Infos sowie Tipps und Tricks für den Tag findet ihr auf der Homepage des von uns unterstützten Bündnis:
Roter Oktober

Leipzig-Aufmärsche sollen zentrale Szene-Events werden

Veranstaltet werden die Aufmärsche von rechten Aktivist_innen aus Leipzig. Sie stammen aus den Kameradschafts-Gruppen „Freies Leipzig“, „Aktionsbündnis Leipzig“ und der „Jungen Nationaldemokraten Leipzig“, teils mit deutlichen personellen Überschneidungen. Ihre Anhänger_innen organisieren sich seit Jahren unbehelligt (mehr…)

Leipzig goes Gera

Alle relevanten Infos für den Tag samt An- und Abreise findet ihr auf:

Weiterführende Infos:
-Informationsveranstaltung am 8. Juli 2010 um 19 Uhr im Atari, in der Kippenbergstraße 20.
- Indymedia Feature mit vielen Hintergrundinformationen, Interviews und weiterführenden Links.

Nationales Gerangel

Momentan schauen wieder einmal viele Menschen den noch nicht ausgeschiedenen NATIONalmanschaften im Fernseher hinterher. Gründe für dieses Massenphänomen reichen von Geselligkeit, über Lust auf Party/Ausnahmesituation bis hin zu vereinzelten tatsächlich am sportlichen Ereigniss interessierten. Da sich selbiges allerdings mit der politischen Struktur des Nationalstaates verbändelt muss es sich auch die entsprechende Kritik gefallen lassen. Anbei haben wir ein paar Plakate dokumentiert, die in letzter Zeit im Westen und Süden der Stadt aufgetaucht sind und sich augenscheinlich mit der Thematik beschäftigen.
Anbei sei noch gewarnt: Ausgeschiedene NATIONalmanschaft -> enttäuschte_r Nationalist_in -> sinnlose Abgrenzungen+tendentiell verletzte Menschen. Einen Vorgeschmack darauf gab es anscheinend schon vor kurzem.

Deutsche Trikots
„Deutsche Trikots für den Hund“

Hilfe
„Hilfe!“
(mehr…)

NPD Parteichef auf Irrwegen

Am Freitag den 25. Juni 2010 sollte eine Vortragsveranstaltung mit Udo Voigt, dem Bundesvorsitzenden der NPD, in dem Nazizentrum in Leipzig-Lindenau stattfinden. Während eine Spontankundgebung von Antifaschisten die nahegelegene Kreuzung Lützenerstraße Ecke Odermannstraße belegte und kritisch auf die Veranstaltung aufmerksam machte, irrte Udo Voigt quer durch Lindenau und die Veranstaltung konnte nicht wie geplant stattfinden.

Einen Artikel aus Sicht eines antifaschistischen Aktivisten findet ihr auf dem Informationsportal Indymedia.
Anbei dokumentieren wir einen Artikel der Leipziger Internetzeitung zu den Geschehnissen:

Lost in Lindenau: NPD-Parteichef Udo Voigt findet vor lauter Metallzaun Leipziger NPD-Zentrum nicht?

Am 25. Juni in<br />
der Odermannstraße: Alle warten auf Udo Voigt(NPD) Foto: Patrick Limbach
Am 25. Juni in der Odermannstraße: Alle warten auf Udo Voigt(NPD) Foto: Patrick Limbach

Sie kamen wie aus dem Nichts. Etwa 60 Personen samt Transparent blockierten am Freitag ab 17:40 Uhr in Leipzig-Lindenau die Kreuzung Lützner Straße / Odermannstraße, um fußballspielend gegen eine Veranstaltung mit dem NPD-Bundesvorsitzenden Udo Voigt zu protestieren. (mehr…)

500 Menschen demonstrieren für eine emanzipatorische Gesellschaft!

Der 1.Mai 2010 ist vorrüber. In Leipzig organisierte das 1.Mai Bündnis mehrere Demonstrationen, welche schließlich zu einer großen Veranstaltung zusammenführen sollten. An den verschiedenen Demonstrationen und Aktionen nahmen ca. 500 Menschen teil. Eine Sammlung von Presseberichten und Redebeiträge findet ihr auf der Seite des Maibündnisses.

Anbei noch die Pressemitteilung des Leipziger 1.Mai Bündnis: (mehr…)

1. Mai: Transpi-Workshhop Gieszer

Am letzten Wochende unterhielt die Orga- und Beteiligtengruppe „Mach Dich frei Du schöner Mai!“ aus dem Leipziger Westen einen Propagandastand beim Gieszerstraßenfestival.

Transpi-Workshop1

Anlass dafür ist der 1. Mai 2010, der in diesem Jahr unter dem Motto „…und leben?!“ stattfindet. Es wurden für die vom Westen ausgehenden Aktivitäten (mehr…)

Nationales Zentrum Geentert

Anbei ist ein auf Indymedia erschienener Artikel dokumentiert:

„Die nationale Trutzburg in der Odermannstrasse in Leipzig wurde geentert. Die stolze Bundesfahne die vom Dach aus versuchte die Lufthoheit über Lindenau zu erflattern durfte dabei endlich ihren Dienst einstellen.

Nationales Zentrum deflagged

Doch nun mal kurz ernst. Im November 2008 eröffnete in der Odermannstrasse 8 in Leipzig Lindenau ein Phantom. Offiziell als Abgeordnetenbüro des Landtagsabgeordneten W. Petzold (NPD) bezeichnet, war lange Zeit nicht klar, (mehr…)

Freimachen am 1. Mai im Leipziger Westen

Anbei ist der Aufruf des Bündnis Freiräume dokumentiert. Diese beschäftigen sich mit Freiräumen und Stadtteilumwandlungen und wollen am 1. Mai im Westen von Leipzig einige Aktivitäten im Rahmen der Sterndemonstration „…und leben?!“ durchführen. Treffpunkt der Gruppe ist: 12 Uhr Gutsmuthstr. 47: Freimachen, Beginn mit Frühstück, anschließend Aktionen und Demonstration.

FREIMACHEN…und Leben?!

Freiräume aller Länder vereinigt Euch!

Der 1. Mai ist auch ein Tag der Freiräume. Deswegen gestalten wir mit euch einen Teil der Sterndemonstration in Leipzig zu diesem Thema. Startpunkt ist der Leipziger Westen, wo seit 2-3 Jahren zahlreiche Projekte und Orte entstanden sind, die in unseren Augen „freieren“ Raum bieten.

Was ist ein Freiraum?

Ein Freiraum ist kein Schema F, welches es nach Plan nur möglichst überall zu verwirklichen gilt. Viel mehr geht es um einen Ort, an dem Menschen ihr Umfeld nach eigenen Vorstellungen gestalten. Einen Raum, in welchem Menschen den Platz haben, ihre Wünsche, Hoffnungen und Visionen umzusetzen. Dies kann manchmal auch bedeuten, einfach nur einen Ort haben zu wollen, an dem alltäglich erfahrene gesellschaftliche Zwänge keine so große Rolle spielen und mensch den Raum hat, Luft zu holen. (mehr…)

Leipzig goes Dresden

Gegen Geschichtsrevisionismus und die Nazidemo am 13.02.2010 in Dresden.

Am 13. Februar 2010 jähren sich die Luftangriffe der Alliierten auf die Dresdner Innenstadt zum 65. Mal. Dies werden alte und neue Nazis erneut zum Anlass nehmen um zu versuchen, in Dresden zu demonstrieren. Das muss mit einer breitenUnterstützung verhindert werden!
Deshalb laden wir Euch am:

Dienstag,den 2. Februar, um 19:30 ins Plaque (Industriestr. 101)

zu einer Mobilisierungs- und Infoveranstaltung ein. Wir möchten Euch zusammen mit dresdner ReferentInnen über die Nazidemonstration und geplante Gegenaktionen informieren. Ausserdem können auch Fahrkarten für den Bus nach Dresden gekauft werden. Lasst uns gemeinsam nach Dresden fahren, um uns den Nazis in den Weg zu stellen!

LGDK

Stichwort Dresden
In Dresden gibt es einen vielfältigen Diskurs um die Bombardierung der Stadt und ihre Rolle im Nationalsozialismus. Historische Untersuchungen beleuchten diese Rolle und demontieren so den Mythos von der Zerstörung einer unschuldigen Stadt. (mehr…)