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Demo gegen hochrangiges Nazitreffen

Am Sonntag, den 24. Januar kam es im NPD Zentrum in der Odermannstraße 8 zu einem Treffen hochrangiger Nazikader. Vertreter von NPD, Freien Kräften und Junger Landsmannschaft Ostdeutschland wollten ihr Ordnungs- und Sicherheitskonzept für den am 13. Februar 2010 geplanten, geschichtsrevisionistischen Naziaufmarsch in Dresden planen.
Eine Antifaschistische Demonstration von ca. 150 Menschen richtete sich gegen dieses Treffen.

Artikel zu den Protest finden sich bei:
Dem Informationsportal Indymedia
Der Leipziger Internetzeitung

Reeperbahn vs. Hitlerjugend

Abendveranstaltung über AntifaschistInnen während des National-
sozialismus in Lindenau.

Vortrag: Die Leipziger Meuten – oppositionelle Jugendliche im „Dritten Reich“
1500 Jugendliche waren Ende der 30er Jahre in diesen Leipziger Jugendcliquen aktiv. In Leipzig-Lindenau agierte die Meute „Reeperbahn“. Sie prügelten die HJ aus dem Wohnviertel und verteilten Flugblätter gegen Hitler.

Film: Dora
Portrait einer Antifaschistin aus Lindenau

Wann: Dienstag, den 1. Dezember um 19 Uhr
Wo: hinZundkunZ in der Georg-Schwarz-Straße 9, Leipzig -Lindenau.

Nazis erneut im Landtag

Die Bürgerinitiative Plagwitz/Lindenau rufte für den 28.08. zu einer Kundgebung „Keine Nazis in den Landtag“ auf. Ca. 200 Menschen versammelten sich an diesem Freitag auf dem Lindenauer Markt. Gemeinsam möchte man sich für ein buntes, friedliches und solidarisches Leipzig einsetzen, so die Initiatoren- Leipzig bleibt bunt! Gemeinsam Gesicht zeigen für ein weltoffenes, demokratisches und tolerantes Sachsen.
Leipziger Newcomerbands spielten und Redebeiträge durften verlesen werden. Auch das ANLW wurde eingeladen sich mit einem Redebeitrag zu beteiligen, was es auch tat. Eine Anmerkung dazu findet ihr hier.

Inwieweit Leipzig dadurch nun bunter geworden ist bzw. vorher schon war, ist auch nach der Veranstaltung offen geblieben. Fakt ist, dass Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung, auch in Leipzig, allgegenwärtig ist. Die Leipziger Flüchtlingspolitik offenbart dahingehend einiges über Weltoffenheit und Demokratieverständnis. Fakt ist auch, dass die Nazis mit 5,6% wieder im Landtag vertreten sind. 3,8% der Stimmen erreichte die NPD in Leipzig.

„Keine Nazis in den Landtag“– Das reicht uns nicht!

Am Freitag, den 28.08.2009, findet am Lindenauer Markt eine Kundgebung statt. Das ganze findet ab 19 Uhr statt. „Keine Nazis in den Landtag“ heißt die Parole, der wir nach einer Einladung der Bürgerinitiative Plagwitz/Lindenau folgen werden. Obwohl wir dem offiziellen Motto nicht ganz enthusiastisch gegenüberstehen, denken wir, dass es immer lohnenswert ist sich gegen Nazis zu positionieren. Seid dabei.

Erneute Naziveranstaltung in der Odermannstraße

Auch dieses Wochenende kam es zu einer weiteren Naziveranstaltung im NPD-Zentrum.
Bereits letzte Woche spielte in der Odermannstraße der Nazilieder-Macher Frank Rennicke auf. Die LVZ berichtete damals 1.
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weiterer Veranstaltungshinweis

01.08. -Bunte Platte Cup

In diesem Jahr handelt es sich wohl für den ultimativen und wichtigsten Cup der letzten 3 Jahre. Während wir im ersten Jahr, 2007, noch im Aufwind mit unseren Ideen waren und 2008 ohne echte Herberge, also ohne AJZ dastanden, können wir nun, 2009, endlich das neue AJZ Bunte Platte präsentieren. Es wird noch so einiges zu tun sein, aber grundsätzlich wollen wir die Eröffnung des neuen AJZ als Highlight des diesjährigen Cup`s präsentieren.

Mehr Infos erhaltet ihr hier und hier.
Und hier der visuelle Vorgeschmack.

Global Space Odyssey 2009

Auch dieses Jahr bewegt sich die Global Space Odyssey durch Leipzig. Eine kulturpolitische Demo- “Hands up- Geld oder Leben?!“-, die einmal mehr nach einem „gerechteren“ Leben für alle fragt.
Eine kapitalistisch durchdrungene Gesellschaft hat dem Einzelnen/der Einzelnen nicht viel zu bieten, außer dem Verkauf seiner/ihrer Arbeitskraft und ein Leben in ständiger Konkurrenz zueinander. Es lebt sich auch nicht schön in prekären Arbeitsverhältnissen oder bei einem besser bezahlten Full-Time-Job. Das Leben bleibt wie sooft auf der Strecke!
Die diesjährige Global Space Odyssey richtet sich nicht nur kritisch an die Stadtpolitik. Sie fordert auch dieses Jahr das schöne Leben ein!

GSO09

Nachruf zur antifaschistischen Demonstration

Zur Dokumentation werden hier die Redebeiträge des ANLW aufgelistet:
„Perspektive im Kapitalismus?“
„Von Nazis, die vom Himmel fallen“

Bankett und Demonstration am 30.06.:
Für 17 Uhr lud die „Interessengemeinschaft Abschiedsessen“ zum „banquet antifasciste“ ein. Der Auszug des „Tönsberg“ aus der Richard-Wagner-Straße wurde zum feierlichen Anlass genommen, Tischreihen aufzustellen und Sekt und kleinere Häppchen anzubieten. Zulauf zahlreicher Bürger und Bürgerinnen der Stadt unterstrichen die Feierlichkeiten. Ein würdiger Rahmen wurde für die in den letzten Jahren erbrachten Anstrengungen „zivilgesellschaftlichen Engagements“ gegen das Fortbestehen des „Tönsberg“ und dem Verkauf der rechten Kleidungsmarke „Thor Steinar“ geschaffen.
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„Nazizentren zu Tanzschuppen“

Der Animationsfilm wurde auf der Abschlusskundgebung auf dem Lindenauer Markt gezeigt. In spielerischer Form werden hier chronologisch Naziübergriffe beschrieben, die sich seit dem Bestehen des NPD-Zentrums zugetragen haben.

„Rock für Deutschland“ verhindern!- Infoveranstaltung im Plaque

5.7. , 20:00 Uhr, Infoveranstaltung im Plaque – „Rock für Deutschland“ verhindern!
11.7. -antifaschistische Demonstration in Gera

Am 11.7. wiederholt sich in Gera zum siebten Mal das „Rock für Deutschland“-Festival. Veranstalter dieses absurden Treibens ist die lokale NPD in Gera. Neben dem „Fest der Völker“ gilt diese Großkundgebung der NPD als zweitgrößte in ganz Deutschland. In den letzten Jahren besuchten bis zu 1000 Neonazis dieses Festival. Auch in diesem Jahr ist mit einer ähnlichen Größenordnung zu rechnen. Udo Voigt, NPD-Vorsitzender, sowie weitere Redner aus der NPD werden erwartet. Zur musikalischen Abrundung des „Nazievents“ spielen einschlägig bekannte Nazibands wie „die Lunikoff Verschwörung“ und „Sleipnir“ auf.
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dokumentiert

Eine Audiocollage über die Freiraumdemo soll hier dokumentiert sein. Diese Demonstration fand im Rahmen der Sternbegehung zum 1. Mai statt.

Auch sollen hier noch weitere Links aufgeführt werden, die sich thematisch mit dem diesjährigen 1.Mai in Leipzig beschäftigt haben. Radio Corax sprach mit einer Organisatorin des Bündnis 1.Mai (Part1/Part2).

30.06. antifaschistische Demonstration -„Nazizentren zu Tanzschuppen“

Am Dienstag, den 30.06., heißt es einmal mehr: Gegen Nazis, deren Zentren und das falsche Ganze. Daher ruft das ANLW ebenso auf sich an der antifaschistischen Demonstration zu beteiligen. Die Demonstration führt dabei vom Ex-Tönsberg hin zum Lindenauer Markt, wo sich seit dem 15. November 2008 die NPD in dem Gelände der Odermannstraße 8 neu einquartiert haben.

Startpunkt ist am Ex-Tönsberg (Kleiner Willy-Brandt-Platz), 19 Uhr.
Weitere Infos sowie den Aufruf erhaltet ihr hier.

Veranstaltungshinweis für den 24.05.

Ich sehe was, was du nicht siehst – weil „Nationale Zentren“ leider keine Hirngespinste sind, laden wir ein zu einer thematischen Stadtrundfahrt im Doppelstockbus mit Blick über den Zaun. Vier ReferentInnen und ein Chor bieten inhaltliche und musikalische Unterhaltung: Kerstin Köditz, Jörg Sundermeier, Martin Dornis, Till Gathmann und der Chor.

Treffpunkt, Ein- und Ausstieg am Sonntag, 24. Mai von 15 -18 Uhr in der Kuhturmstrasse, Leipzig-Lindenau.

Eine Veranstaltung des Netzwerks unabhängiger Kunsträume Lindenau.

Bustour

„Freiräume und Teckno bis zum Get-No“

Ein Resümee zum 1.Mai:

Einer der drei Züge der Leipziger kapitalismuskritischen Sterndemonstration „It works- …wie lange noch?“ vereinte unter dem Motto „Freiräume und Teckno bis zum Get-No (utzutzutz)“ etwa 150 Teilnehmer_innen.
Aus dem Leipziger Osten zogen diese die Straße des 18. Oktober entlang über den Bayrischen Platz bis zum Südplatz. Dort trafen sie auf die anderen beiden Züge aus dem Süden und Westen der Stadt. Begleitet von viel Musik aus dem Lautsprecherwagen und einem zum Wohnzimmer dekorierten Anhänger, auf welchem unter anderem eine Abba-Coverband das kulturelle Programm bereicherte, feierte und kritisierte die Demonstration den 1. Mai. In Redebeiträgen verliehen zahlreiche Projekte ihrem Anspruch auf selbstorganisierte, linke, nichtkommerzielle Freiräume Ausdruck. So gab es unter anderem Redebeiträge über den Begriff Freiraum an sich, über die Situation im Westen Leipzigs, über die geräumten Projekte in Erfurt und über das „Rock am Kreuz“. Aus zeitlichen Gründen mussten Redebeiträge auf die gemeinsame Hauptdemonstration verlegt werden. Das Spektrum der Teilnehmer_innen reichte von pink-schwarz über alternativ-bunt bis hin zum klassischen Schwarz.

„Ich will machen, was ich will“– Redebeitrag des Casablanca
„Espace libre“– Redebeitrag der Bunten Platte

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Sterndemonstrationen am 1.Mai

Das ANLW beteiligt sich im Bündnis Freiräume an den diesjährigen Sterndemonstrationen zum 1.Mai. Dabei mobilisieren wir zu einer eigenen Sterndemo, die sich dem Thema Freiräume und linken Projekten annehmen wird.
Unter dem Motto „Freiräume und Teckno bis zum Get-No“ wollen wir einerseits bedrohte linke Projekte ansprechen und darüber hinaus deren Notwendigkeit und Erhalt thematisieren. Andererseits wollen wir aber auch den Spaß, den eine solche Demo mit sich bringen kann, nicht zu kurz kommen lassen.

Wir rufen daher auf, sich an der Freiraumdemo sowie sich an der Sternbegehung zum 1. Mai zu beteiligen.

Treffpunkt: 13 Uhr – Johannesallee/Straße des 18.Oktobers (zum Südplatz)

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Veranstaltungshinweis!

11. Gieszerfestival vom 23. bis 26. April – Desweilen wird es auch eine Beteiligung des ANLW geben. Eine Filmvorführung wie ein Infostand ist angedacht.

Weitere Infos findet ihr hier

26.03. Menschenrechtsarbeit in Russland

Veranstaltung im Plaque. Offen ab 20 Uhr.

Die Referentin arbeitet seit einem dreiviertel Jahr bei Human Rights Movement in Voronezh, einer Großstadt in Zentralrussland. Sie berichtet von ihren politischen und gesellschaftlichen Erfahrung vor Ort und ihren Reisen durch das Land.
Der Erfahrungsbericht ist mit zahlreichen Bildern und Materialien unterlegt. Es besteht abschließend die Möglichkeit einen Film über die aktuelle Situation in Russland zu zeigen.
Eintritt ist natürlich frei und bis 21.00 Uhr ist VeKü im Plaque.

Map

Spontane Demonstration gegen Nazikonzert in der Odermannstraße 8

Wieder einmal war das NPD-Zentrum Ausgangspunkt rechter Aktivitäten im Stadtteil Lindenau. Gleich mit zwei Veranstaltungen zum Wochenende um den 21./22.2. wurde das NPD-Zentrum Anlaufstelle für Nazis. Es soll sich dabei um eine Veranstaltung von Olaf Rose, sächsischer NPD-Fraktionsmitarbeiter, gehandelt haben, der vor allem mit geschichtsrevisionistischen und antisemitischen Vorträgen und Filmvorführungen in Nazikreisen bekannt ist. Am Tag darauf soll es zu einem Konzert mit einschlägigen Protagonisten aus der „Rechtsrock-Szene“ gekommen sein.
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Audiobeitrag um und über das Antifaschistische Netzwerk

Radio Blau interviewte zwei Personen aus dem Netzwerk, die über sich preisgeben und deren Motivation nahe legen sich an antifaschistischer Arbeit zu beteiligen.

Stellungnahme zu dem NPD-“Büro“ und den Anti-Nazi-Protesten dagegen

Dokumentation eines Redebeitrags des ANLW, der auf einer Protestkundgebung der Bürgerinitiative(BI) Plagwitz/Lindenau gegen das NPD-Büro am 05.12.08 Gehör gefunden hatte:

Stellung beziehen gegen das neu eröffnete „Bürgerbüro“ der NPD in Lindenau!
Es gibt in den letzten Tagen vermehrt Übergriffe im Umfeld der Odermannstraße: Nazis mit Schlagstöcken zeigen sich auf den Straßen, ein Stützpunkt der Einschüchterung etabliert sich neben der Nachbarschaftsschule und dem Theater der jungen Welt. Plötzlich trifft es nicht nur „irgendwelche Linken“ und Migrant_innen, sondern die sogenannte „Mitte der Gesellschaft“ in ihrem Lebensgefühl.
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